Erste Mahnung schreiben mit Muster und Software
Für Selbstständige und kleine Firmen ist sevDesk die beste Wahl, weil es Zahlungserinnerungen und Mahnstufen direkt aus der offenen Rechnung erzeugt, statt dass du jedes Muster von Hand anpasst.
Eine erste Mahnung ist meist eine freundliche Zahlungserinnerung mit Verweis auf die Rechnung, den offenen Betrag und eine konkrete neue Frist. Eine feste gesetzliche Form gibt es nicht, wichtig sind klare Angaben und ein nachweisbarer Versand. Software lohnt sich, sobald regelmäßig Rechnungen offen bleiben, weil sie überfällige Posten erkennt und Mahnstufen mit den Rechnungsdaten füllt.
Unsere Empfehlungen
- sevDesk — Erstellt Mahnungen in mehreren Stufen direkt aus offenen Rechnungen.
- Lexware — Übersicht über offene Posten und Mahnungen, verbreitet bei deutschen Kleinunternehmen.
- Papierkram — Schlanke Lösung für Freiberufler mit Rechnungen und Mahnungen in einem Tool.
Im Vergleich
| Tool | Gratis-Tarif | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|
| sevDesk | Ja | ab 12,90 €/Monat | 4 / 5 |
| Lexware | Nein | ab 7,90 €/Monat | 4,5 / 5 |
| Papierkram | Ja | ab 12,90 €/Monat | 4,3 / 5 |
Wann eher nicht
Wer nur ein- oder zweimal im Jahr eine Mahnung schreibt, braucht keine Buchhaltungssoftware. Dann reicht ein eigenes Textmuster mit Rechnungsnummer, Betrag, Fälligkeit und neuer Zahlungsfrist.
Häufige Fragen
Darf ich für die erste Mahnung Gebühren verlangen?
Mahnkosten sind in der Regel erst ab Zahlungsverzug erstattungsfähig. Wenn die erste Mahnung den Verzug erst auslöst, solltest du auf Gebühren verzichten.
Welche Frist setze ich in der ersten Mahnung?
Üblich sind 7 bis 14 Tage mit einem konkreten Datum statt einer vagen Angabe wie „umgehend“.
Muss die Mahnung per Post verschickt werden?
Nein, eine E-Mail ist möglich. Für einen späteren Nachweis ist ein dokumentierter Versand trotzdem sinnvoll.