Welche Buchhaltungssoftware passt für Freelancer?
Für Freelancer ist Papierkram die beste Wahl, weil es Rechnungen, Zeiterfassung, Projekte und die Einnahmenüberschussrechnung in einem Tool vereint und auf kleine Selbstständige zugeschnitten ist.
Freelancer brauchen vor allem schnelle Rechnungen und eine saubere Belegerfassung. Hinzu kommen die EÜR und, falls umsatzsteuerpflichtig, die Umsatzsteuer-Voranmeldung per ELSTER. Wer nach Stunden abrechnet, profitiert von einer integrierten Zeiterfassung. Hilfreich sind außerdem eine Bankanbindung zum automatischen Abgleich und ein Zugang für das Steuerbüro.
Unsere Empfehlungen
- Papierkram — Kombiniert Rechnungen, Zeiterfassung, Projekte und EÜR, was gut zu Freelancern passt, die nach Aufwand abrechnen.
- sevDesk — Einfache Oberfläche mit Belegerkennung, Bankabgleich und ELSTER-Anbindung, eine solide Allround-Lösung für Selbstständige.
- Lexware — Sinnvoll, wenn das Steuerbüro eng eingebunden werden soll oder später Mitarbeitende hinzukommen.
Im Vergleich
| Tool | Gratis-Tarif | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Papierkram | Ja | ab 12,90 €/Monat | 4,3 / 5 |
| sevDesk | Ja | ab 12,90 €/Monat | 4 / 5 |
| Lexware | Nein | ab 7,90 €/Monat | 4,5 / 5 |
Wann eher nicht
Wer mit Steuerberatung über DATEV zusammenarbeitet und kaum Stunden abrechnet, ist mit Lexware oder sevDesk oft besser bedient, weil deren Belegverwaltung und Export für das Steuerbüro weiter verbreitet sind. Bei stark wachsendem Belegaufkommen lohnt außerdem ein Blick auf BuchhaltungsButler mit automatischer Belegzuordnung.
Häufige Fragen
Reicht für Freelancer nicht auch Excel?
Rechtlich müssen Aufzeichnungen nachvollziehbar und unveränderbar sein (GoBD). Mit Excel ist das schwer sicherzustellen, mit einer Buchhaltungssoftware geht es deutlich einfacher.
Kann ich die Umsatzsteuer-Voranmeldung direkt aus der Software senden?
Ja, Papierkram, sevDesk und Lexware übermitteln die Voranmeldung per ELSTER-Schnittstelle direkt ans Finanzamt.
Brauche ich als Kleinunternehmer überhaupt eine Buchhaltungssoftware?
Pflicht ist sie nicht. Sie spart aber Zeit bei Rechnungen und der EÜR, und alle genannten Tools unterstützen die Kleinunternehmerregelung.